Deutsche Leschetitzky-Gesellschaft e.V. Gießen - Gaggenau-Winkel

Herzlich willkommen

auf der Homepage der Deutschen Leschetitzky- Gesellschaft

 

2010 fand die Gründungsversammlung in Gaggenau-Winkel statt.

Sitz des Vereins ist Gießen

Die Deutsche Leschetitzky-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Theodor Leschetitzky und seine Werke auch in Deutschland bekannter zu machen. Hierzu zählt vor allem:

a) Förderung der Publikation von Printmedien, insbesondere wissenschaftliche Arbeiten und Noten

b) Organisation von Veranstaltungen wie Konzerte, Kongresse, Kurse, Workshops usw.

Dazu begründete sie eine eigene Buchreihe (Studien, Beiträge und Materalien zur Leschetitzky-Forschung) und beginnt mit der kritischen Neuausgabe seiner Kompositionen.

 

1. Vorsitzender:   Burhhard Muth           0641-494846

2. Vorsitzende:     Marianne Müller         07225-73167

Schriftführer:       Bernd Ehgart

Kassier:               Hans-Walter Müller

www.leschetitzky.de

 

Biografie:

Er war Schüler von Carl Czerny und Simon Sechster in Wien, wo er bereits mit 14 Jahren als Lehrer tätig war und als Virtuose bekannt wurde.

1854 ging er nach St. Petersburg, wo er 1862 zusammen mit Anton Rubinstein das dortige Konservatorium gründete. Leschetitzky gilt neben Nikolai Rubinstein als Ahnherr der sogenannten russischen Klavierschule.

In St. Petersburg lehrte er bis 1878 und war Konzertmeister am Hofe der Großfürstin Helena, gab zahlreiche Konzerte und war auch als Dirigent tätig. 

1878 ging er nach Wien. Zahlreiche bekannte Pianisten gehörten zu seinen Schülern, so Ignacy, Jan Padereewski, Artur Schnabel, Ossip Gabrilowitsch, Elly Ney, Mieczysaw Horszowski, Benno Moiseiwitsch, Paul Wittgenstein, Ignaz Friedman, und Mark Hambourg.

Leschetitzky war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Klavierpadagogen seiner Zeit. Er war auch als Komponist tätig, schrieb zwei Opern, ein Klavierkonzert, Lieder und über 70 Klavierstücke. Er war insgesamt viermal verheiratet, seine zweite Frau war die russische Pianistin und Klavierpädagogin Anna Jessipowa (1851-1914), eine Schülerin von ihm selbst und Anton Rubinstein.

Begraben wurde er in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Ein Denkmal Für Theodor Leschetitzky befindet sich in Bad Ischl, Ortsteil Ahorn auf einer lichten Anhöhe, die einen herrlichen Blick ins Wolfgangtal freigibt. Diese Anhöhe hat übrigens Johannes Brahms inspiriert zu seinem Lied "Guten Abend - Gut Nacht"

Nach Leschetitzky ist auch eine Straße im Ortsteil Ahorn benannt. Dort befindet sich auch sein Wohnhaus, welches heute noch von einer seiner Urenkelinnen bewohnt wird.

Alljährlich veranstaltet die Leschetitzky-Gesellschaft Bad Ischl ein Konzert zu Ehren des Komponisten mit Peter Ritzen am Klavier. Seine Urenkelin Margarete Tautschnig betreut ein umfangreiches Archiv.

Bühnenwerke:

Die erste Falte (Libretto: Salomon Hermann Mosenthal), komische Oper (UA 1867 Prag)

Die Brüder von San Marco, Oper (1848-1852) Fragment


 

"Die erste Falte"

Komische Oper von Theodor Leschetitzky

Samstag, den 14. November 2015 /19:30 Uhr

Jahnhalle Gaggenau

Wiederaufführung nach 130 Jahren anlässlich des 100. Todestages des Komponisten  

 

www.dieerstefalte.de

 

www.utabuchheister.de